Jahrhundert

July 10, 2011Posted by Steines

 
16. bis 18. Jahrhundert

Die Kartografie verbesserte sich durch Projektionen im 16. und 17. Jahrhundert und so manche hypothetischen oder auch fabulösen Ergebnisse mussten neueren Erkenntnissen weichen. Die Welt öffnete sich auch im Bereich der Kartografie durch die Entdeckung der beiden Kontinente Amerika und Asien. Um 1570 waren die Niederländer in der kartografischen Kunst weltführend. Schließlich konnten Reisende mit einer Reisekarte die Welt erkunden, aus dem später der Reiseatlas wurde. Auch Stadtansichten waren vorhanden. Stiche der Landkarten kamen im 18. Jahrhundert durch die neuen Handwerkskünste auf den Markt. Deutschland wurde nun zum Zentrum des Landkartendrucks.

Das 19. Jahrhundert

Erste topografische Aufnahmen konnten gewonnen werden und die Karten wurden erneut detaillierter überarbeitet. Federführend zeichneten dafür César und Jacques Cassini mit der Triangulation. Die Impulse der französischen Kartografen setzte sich mit einer völlig neuen Beleuchtungsrichtung im 19. Jahrhundert durch Guillaume-Henri Dufour fort. Der General Dufour gab den Anstoss für kommende Kartografen, die Richtung Nordwest als Beleuchtungsrichtung zu nutzen. Da auch die Kunst der Lithografie entwickelt wurde, stand nun dem Farbdruck mit mehreren Farben nichts mehr im Wege und die Zeit farbiger Atlanten begann.

Das 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert hatte sich die Herstellung der Karten und Reproduktionen stark verändert. Luft- und Satellitenbilder ergänzten die Informationen und der Computer hat die gesamte Kartografie deutlich weiter entwickelt. CD-ROMS mit Routenplanern, Navigationsgeräte und verschiedene Onlinedienste haben die Information einfacher zugänglich gemacht und werden heute immer mehr genutzt.