Kartografie

July 10, 2011Posted by Steines

 
Das Thema Kartographie zieht sich durch viele unserer Lebensbereiche. Navigationsgeräte und der Autoatlas zeigen die Bandbreite moderner Kartografie und ihrer Einsatzmöglichkeiten im Urlaub, in der Freizeit, in der Arbeit, an der Schule oder an der Universität und natürlich in Archiven.

War früher eine Karte auf Papier gedruckt, so bietet die Kartografie mittlerweile digitale und analoge Karten, die sowohl zwei- als auch dreidimensional unseren Planeten wiedergeben und als Orientierungshilfe dienen. Mit der Kartografie wird dem Menschen eine Fülle an Informationen zur Verfügung gestellt, die ihm raumbezogen die reale Welt anschaulich vermitteln.
Begrifflichkeiten

Kartografie bildete sich als Begriff 1828 heraus und beinhaltet das lateinische Wort „charta“, das als Urkunde übersetzt wird. Das Wort „grafëin“ entstammt dem Griechischen und bedeutet schreiben oder zeichnen. Bei den alten und besonders schmuckvoll präsentierten Darstellungen zeigt sich auch eine hohe Kunstfertigkeit.

Werdegang der Kartografie

July 10, 2011Posted by Stoni

 

Schon im Neolithikum gab es Karten, die an Wänden und auf Tafeln eine räumliche Darstellung gegebener Tatsachen boten. Anaximander von Milet unternahm als Schüler des Thales bereits im Jahr 541 v.Chr. den Versuch, auch mathematische und geometrische Aspekte in seine Darstellung mit einzubeziehen. Ab der Zeit um 100 Jahre n.Chr. prägte das ptolemäische Weltbild die Kartografie. 

Ptolemäus erarbeitete per Hand verschiedene Karten, die in seiner Kosmografie zu finden sind. Im Mittelpunkt dieser Darstellungen lagen vor allem astronomische Daten, wie astronomische Länge und Breite. Diese Art der Kartografie blieb mehr als 1000 Jahre erhalten und wurde durch den Buchdruck 1450 weithin verbreitet. Genauer wurden die Darstellungen durch die Seefahrer, deren weltweites Brot detailliertes Kartenmaterial war. Gerhard Mercator ist Wegweiser für diese Zeit.